Neben den üblichen Schwerpunkten, die an allen Volksschulen gesetzt werden, sind für uns die auf dieser Seite angeführten Themen wichtig.

Das Schulleben an der Volksschule Nestelbach ist geprägt von der guten Kommunikation auf allen Ebenen und dem Motto „Gemeinsam Schule gestalten“. Wir sind eine offene Schule für ALLE Personen, Anliegen, Wünsche und Beschwerden. Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht jedes einzelne Kind, dessen Entwicklung wir mit hohem Interesse begleiten, unterstützen und fördern möchten. Erst wenn man sich an einer Schule wohl fühlt, wenn das soziale Miteinander passt, kann das Lernen optimal funktionieren. Aus diesem Grund setzen wir hier bewusst einen Schwerpunkt und versuchen in diesem Sinne bestmögliche Lernausgangslagen zu schaffen. 


Gelungener Einstieg – Gute Vorbereitung auf weiterführende Schulen 
Die Aufgabe der Volksschule ist es, dafür zu sorgen, dass der Einstieg in die Bildungskarriere gelingt. Ein positiv besetztes Ankommen im System Schule ist demnach entscheidend für den weiteren Verlauf der Schulzeit. Wir sind bemüht, einen solchen Beginn zu ermöglichen. Natürlich ist es wichtig, die Kinder auf ihre weiteren Schulen vorzubereiten. Jedes Kind hat seinen eigenen „Bauplan“, eigene Lernausgangslagen und unterschiedliches Leistungsvermögen. 

Hilfestellungen geben 
Im Alltag kann es vorkommen, dass man auf Hilfe angewiesen ist. Wir versuchen Kinder, aber auch Eltern zu unterstützen und dort wo es möglich ist, Hilfestellungen anzubieten. Andrea Moser, unsere ausgebildete Schulmediatorin, stellt eine Stunde pro Woche ihre Expertise für die Probleme der Kinder sowie auch der Familien zur Verfügung. In der unverbindlichen Übung „Friedensstifter“ lernen auch die Kinder, wie man Konflikte lösen und somit anderen helfen kann. >

Das „Soziale Lernen“ ist jedem an unserer Schule ein Anliegen. Hier werden Werte wie Gemeinschaft, Miteinander, Menschlichkeit, respektvoller Umgang, Friedenserziehung uvm. vermittelt. Das Lösen von Problemen wird geübt, gelernt und vor allem auch vorgelebt. Um den neuen Schulanfängern den Einstieg in das Schulleben zu erleichtern, hat jede erste Klasse eine Partnerklasse. Jede Schülerin und jeder Schüler der dritten Schulstufe übernimmt die Verantwortung für ein Kind aus der ersten Klasse und wird seine Patin bzw. sein Pate. Durch dieses System erfährt jedes Schulkind, wie es ist, Hilfestellungen zu bekommen, aber auch Hilfe zu leisten. Gemeinsame Aktivitäten der Partnerklassen fördern diese Zusammenarbeit.  



Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine „Gesunde Schule“ zu sein, in der nicht Körper, sondern auch Geist und Seele nicht zu kurz kommen. Im Rahmen unserer Schulentwicklung versuchen wir, uns fortlaufend dahingehend zu entwickeln, bestmögliche Umgebungen dafür zu schaffen, Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung bestmöglich zu unterstützen, begleiten und zu stärken. In den Klassen wird das Thema Gesundheit immer wieder in den Mittelpunkt gestellt und so wird die Gesunde Jause praktiziert und die Apfelkiste geleert, die uns der Elternverein zur Verfügung stellt. Der Faktor Bewegung, der auch für das Lernen wichtig ist, wird immer wieder während des Unterrichts, aber auch in den Pausen ermöglicht. Wann immer es geht, wird die große Pause im Freien abgehalten, um unseren großzügigen Pausenhof, der voller Bewegungsangeboten steckt, zu nutzen.  

Leseerziehung betrifft alle Unterrichtsgegenstände; sie unterstützt den Lese- und Entwicklungsprozess. Lesekompetenzen müssen den individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler (z.B. Berücksichtigung von soziokultureller und lebensweltlicher Heterogenität, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität) entsprechend differenziert erworben werden. Auf die diagnostische Abklärung muss die Entwicklung der jeweils erforderlichen Fördermaßnahmen folgen. Lesekompetenz entwickelt sich über Stufen, diese bedingen einander aber und können nicht isoliert vermittelt werden. Viele verschiedene Methoden werden bei uns in der Schule angewandt um den Kindern eine gute Lesekompetenz zu vermitteln.