Am Donnerstag, dem 11.12.2025 nützten die Klassen 3b und 3c das unwiderstehliche Angebot, völlig kostenlos zur Weihnachtsvorlesung „Schnee? Echt jetzt, Frau Holle?!“ nach Graz ins Orpheum zu pilgern!
Der Terminplan erlaubte es außerdem, vor Beginn der Vorlesung noch einen kleinen Rundgang in Graz zu unternehmen. Stadtführerin, Ur-Grazerin und ihres Zeichens Graz-Liebhaberin, Frau Blaha, berichtete dabei den Kindern über spannende Fakten zu wichtigen Bauwerken der älteren- und jüngeren Geschichte unserer Landeshauptstadt, wie etwa dem Kunsthaus oder der Murinsel, die beide im Zuge des Kulturhauptstadt-Jahres 2003 erbaut wurden. Halt gemacht wurde ebenso am Hauptplatz, beim Erzherzog-Johann-Brunnen, mit Blick auf das Luegg Haus oder etwa das Rathaus, bevor es weiter zum sogenannten Gemalten Haus– und wieder retour in Richtung Orpheum ging.
Dort konnten die Kinder erleben, wie die Protagonisten (Studierende der PH Steiermark) auf der Bühne vor dem „Problem“ standen, das Stück Frau Holle aufführen zu müssen, wofür eigentlich Schnee nötig wäre, der einfach nicht vorhanden war. Also beschloss man einfach, diesen selbst herzustellen…
So führte eine Märchenerzählerin nicht nur Stück für Stück durch die Geschichte, sondern auch von einem Problem bzw. einer Forscherfrage zur nächsten, damit die Darstellerinnen „Frau Holle“ erfolgreich umsetzen konnten.
Von den Aggregatszuständen (inkl. gleichnamigem Song, den die Kinder nach jedem erfolgreichen Experiment lautstark mitsangen) bis hin zur Unterscheidung von Säuren und Basen, oder den fluoreszierenden Farben, war so einiges dabei, dass die Kinder durch die Umsetzung von Experimenten lernen konnten.
Mit dem Graz-Spaziergang und dem Theaterstück erlebten alle, wie Kultur und Wissen miteinander verschmolzen, womit ein aufregender, schöner und vor allem lehrreicher, außerschulischer Tag sein Ende fand. Und um das Ganze abzurunden, durften die Kinder nach diesem Ereignis ihr Wissen über die Landeshauptstadt auch noch mit einem Graz-Rätsel festigen.
Das beste jedoch: Alle Klassen bekamen nach der Aufführung im Orpheum einen Sack voller Utensilien, um sämtliche Experimente aus dem Theaterstück auch in der Schule durchführen zu können. Und genau dies geschah – unter den neugierigen, überraschten und staunenden Augen der Kinder, die dabei vor Begeisterung nur so strotzten:)